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Die Jenischen zwischen Nordösterreich und Südböhmen – erzählt von innen.

Über Generationen zogen sie als Scherenschleifer, Korbflechter, Händler und Hausierer über die Gstrade. Sie hatten eine eigene Sprache, eigene Regeln und ein eigenes Verständnis von Ehre, Familie und Glaube. Nach außen sprachen sie kaum darüber, und vieles davon ist heute fast vergessen.


Markus Josl stammt aus einer böhmisch-jenischen Familie. Er hält fest, was in den Familien weitergegeben wurde: den Jahreslauf auf der Reise, Heirat und Lagerleben, Handel und Erzählkunst, Kartenlegen und Aberglauben. Dazu kommen Ausgrenzung und Verfolgung, die NS-Zeit, die Jahre der Besatzung und die Sesshaftwerdung, mit der eine ganze Lebensweise zu Ende ging.

Vom Zigeuner zum Jenischen

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